Cleopa

Selbstdatenschutz im Online-Commerce erklärt

Das Projekt SIOC wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Datenschutz: selbstbestimmt in der digitalen Welt“von April 2016 bis März 2019 mit insgesamt 1,2 Millionen € gefördert.  Innerhalb des Verbundsforschungsprojekts entwickelt die Cleopa GmbH zusammen mit den Partnern ein innovatives Konzepts im Rahmen des anonymen Online Shoppings. Das Ziel des Projektes ist es, den Selbstdatenschutz bei online getätigten Einkäufen zu steigern.

In Abbildung 1 ist der Ablauf mit dem Datenfluss von virtuellen und realen Identitäten in Bezug auf die einzelnen Prozessschritte beim Online-Commerce abgebildet. Dabei wird insbesondere ersichtlich zu welchem Zeitpunkt im Kaufprozess, welche Instanz zu welchem Zweck die Identitäten auflöst. Die virtuellen Identitäten werden dazu verwendet unter Berücksichtigung Funktion der anfordernden Stelle E-Mailadressen, Bezahldaten oder Adressen aufzulösen.



 
In Abbildung 2 ist der Ablauf aus Sicht des Kunden (Anwendersicht) vereinfacht dargestellt. Für den Kunden bedeutet die Verwendung der SIOC Identitätsdienste und –verwaltung die einmalige Registrierung beim Dienst, die auch die Zertifizierung beim Issuer beinhaltet. Anschließend kann der Kunde sich bei jedem (teilnehmenden) Online-Shop mit einer neuen virtuellen Identität anmelden. Das Prinzip ähnelt dabei dem Login mit Open-ID. Die im Kaufprozess stattfindende Kommunikation (z.B. Bestell- oder Versandbestätigung) werden ebenfalls über die virtuelle Identität durch den Identitätsdienst aufgelöst. Es findet dabei ein zum Kaufvorgang passender pseudonymisierter E-Mailversand statt.

PROJEKTINFORMATION

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Forschungsprogramm „Datenschutz: selbstbestimmt in der digitalen Welt“ gefördert.

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